Pressemitteilung PNP, 04.06.2020
Mai-Novene in verkürzter Form – Pater Jakob dennoch zufrieden und hoffnungsvoll
Pfarrkirchen. Die traditionelle Mai-Novene auf dem Gartlberg konnte heuer angesichts der Covid-19-Pandemie nicht in der üblichen Form gefeiert werden. Die Gottesdienste indessen, die während der neun Tage vom 23. bis 31. Mai in der Wallfahrtskirche abgehalten wurden, klangen jeweils zu Ehren der schmerzensreichen Muttergottes besonders feierlich mit einer Maiandacht aus.
Pauliner-Pater Jakob Zarzycki, Rektor der Wallfahrtskirche, hatte diesmal zwar nicht die beliebten und weithin bekannten Chöre einladen können, die alljährlich einen wesentlichen Anteil leisten, dass die Gartlberger Mai-Novene einen der stimmungsvollsten Höhepunkte des Kirchenjahres darstellt und zahlreiche Gläubige auf den Gartlberg führt. Und auch auf die sonst üblichen Worte von Glaubenszeugen oder Gastpredigern, die aus dem ganzen Bistum kommen, musste verzichtet werden.
Dennoch wurde jeweils am Schluss der regulär stattfindenden Gottesdienste bzw. Barmherzigkeitsandachten eine feierliche Segensandacht vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares abgehalten.
Diese seien trotz der begrenzten Teilnehmerzahl immer gut besucht gewesen, so Pater Jakob. Dabei wurden Marienlieder aus dem selbst mitgebrachten Gotteslob gesungen und Gebete aus den angefertigten Gebetszetteln gesprochen. Den Pandemie-Beschränkungen entsprechend gab es auch keine eucharistische Lichterprozession, mit der jede Mai-Novene unter normalen Bedingungen zu Ende geht.
“Das war sehr bedauerlich, zumal sie dieses Jahr sogar mit dem Pfingstsonntag zusammengefallen wäre”, sagt der Geistliche. Trotz der “etwas traurigen Rahmenbedingungen” zeigte er sich am Ende aber sehr zufrieden mit dem Verlauf und zudem hoffnungsvoll, “dass auf die Fürsprache der Muttergottes auch diese schlimme Zeit überstanden werden kann”.